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übermäßiges Schwitzen

Behandlung von Männern

Übermäßiges Schwitzen kann zu sozialen Problemen führen. Die Schweißdrüsen der Haut stehen in Verbindung mit dem unwillkürlichen Nervensystem. Ohne unseren bewussten Willen steuert dieses System verschiedene Körperfunktionen.

Das Schwitzen dient im Normalfall zur Regulierung der Körperwärme. Durch die Verbindung mit dem unwillkürlichen Nervensystem kann es jedoch auch zu einem übermäßigen Schwitzen zum Beispiel in Stresssituationen führen. Bei manchen Personen tritt eine übermäßige Schweißproduktion auch in Normalsituationen auf. Permanente Schweißflecken unter den Achseln oder feuchte Hände sind die Folge.

Die Behandlung mit Antischwitzpräparaten in Form von Salben führt oft nicht zum gewünschten Erfolg, da diese täglich aufgetragen werden müssen und färbige Flecken auf Haut und Kleidung hinterlassen können.

Als ideale Therapie haben sich 2 Methoden etabliert:

Behandlung mit Botulinumtoxin A

Im Rahmen einer ambulanten Behandlung wird das stark verdünnte Präparat in die Haut injiziert. Die Behandlung ist kaum schmerzhaft und gut verträglich. Man kann sofort wieder in den Alltag zurückkehren. Die Wirkung setzt 2-5 Tage später ein und hält 4-6 Monate an. Je nach Ausmaß der Beschwerden sind 1-2 Behandlungen pro Jahr erforderlich.

Schweißdrüsenabsaugung

Die Absaugung der Schweißdrüsen im Achselbereich entspricht einer Fettabsaugung. Das Ziel der Therapie sind jedoch nicht die Fettzellen sondern die Schweißdrüsen. Die Behandlung erfolgt ambulant. Im Anschluss sollte für 1 Woche ein spezieller Kompressionsverband getragen werden. Mit dieser Technik erreicht man eine deutliche Reduktion des Schwitzens, das Resultat hält für mehrere Jahre an und kann jederzeit wiederholt werden. Sichtbare Narben bleiben keine und die Erfolgsrate ist sehr hoch.

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